
Das Treffen des International Network on Timber Engineering Research (INTER) 2026 fand an der Norwegian University of Life Sciences (NMBU) in Ås, Norwegen, statt und wurde von Roberto Tomasi und seinem Team ausgerichtet. An der Veranstaltung nahmen 92 Teilnehmende aus Forschung und Praxis aus 19 Ländern auf vier Kontinenten teil, um Wissen auszutauschen und die Normung für den Holzbau weiterzuentwickeln.
Zu den Höhepunkten zählten ein Konferenzdinner im historischen Holzgebäude „Odd Fellow“ in Ski sowie eine Exkursion zu Mjøstårnet, dem Wikingerschiff und der Da-Vinci-Brücke. Ein neues Peer-Review-Verfahren hat die Qualität der Beiträge weiter verbessert, und die Tagungsbeiträge werden nun ab dem Tag ihrer Veröffentlichung als Open-Access-Publikationen zugänglich sein. Die INTER-Tagung im nächsten Jahr findet an der UBC in Vancouver, Kanada, statt.
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Herzlichen Glückwunsch an Elisabet Kuck zur Verleihung des Preises der Fritz-Peter-Müller-Stiftung zur Anerkennung der hervorragenden Leistungen ihrer Dissertation. Unter dem Titel „Failure Behaviour of Fasteners in Timber Connections – Testing Approaches for Laterally Loaded Dowel-Type Fasteners" untersuchte sie das Trag‑ und Versagensverhalten von auf Abscheren beanspruchten Verbindungsmitteln in Nadel‑ und Laubholz.
Ebenfalls gelten unsere Glückwünsche Bruno Blattert zur Verleihung des Förderpreises der "Freunde der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine e.V." für seine Masterarbeit mit dem Titel "Untersuchungen zur Tragfähigkeit von Holz-Stahl-Hybridpendelstützen"

Am 1. und 2. Oktober 2026 laden die Karlsruher Tage am KIT in Karlsruhe erneut zum Austausch zwischen Forschung und Praxis im Holzbau ein. Die traditionsreiche Fachtagung präsentiert aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Normung und Baupraxis.
Schwerpunkte des diesjährigen Programms sind neue Erkenntnisse zu Verbindungen im Holzbau, darunter das Tragverhalten stiftförmiger Verbindungsmittel in Laubholz sowie die Bestimmung der Drehfedersteifigkeit geschraubter Verbindungen. Darüber hinaus werden die künftigen Regelungen zur Bemessung von Verbindungen im Eurocode 5, neue Ansätze zur Erdbebenbemessung und Anforderungen an die Robustheit von Holztragwerken vorgestellt.
Weitere Vorträge widmen sich dem Feuchteschutz während der Bauphase, dem Karlsruher Holzhochhaus KARLA sowie aktuellen Praxisbeispielen zum zirkulären Bauen und zur Wiederverwendung von Holzbauteilen.
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Im Rahmen des Masterprogramms am KIT organisierten wir eine Exkursion nach Hamburg, die Theorie mit Praxis verband. Unsere Studierenden erhielten dank unserer Partner spannende Einblicke in nachhaltige Ingenieurskunst bei innovativen Bauprojekte – von der U5-U-Bahnlinie über modularen Holzbau bis zum ersten emissionsfreien Gebäude Hamburgs und einer Bootstour mit der Hamburg Port Authority. Diese Tage mit unseren Studierenden zu verbringen, war eines der Highlights des Jahres. Neugierig, engagiert, aufgeschlossen – wir sind überzeugt, dass sie alles haben, was nötig ist, um exzellente Statiker zu werden. Wir hoffen auch, dass viele von ihnen zukünftige Botschafter innovativer und nachhaltiger Tragwerksplanung werden.
Ein besonderer Dank gilt Jonas Frohnhöfer und Lukas Paul für die Organisation dieser außergewöhnlichen Tage. Wir danken auch allen unseren Gastgeberfirmen dafür, dass sie ihre Einsichten, ihr Fachwissen und ihre Begeisterung großzügig mit uns teilen.
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Die Klimakrise und Ressourcenknappheit lenken den Fokus auf die Kreislaufnutzung von Holz. Doch wie wird aus Bestandsmaterial ein verlässlich einsetzbares Bauprodukt?
Das Symposium der Architekturfakultät des KIT diskutiert dafür notwendige Schritte: Identifikation von Spenderbauten, rückbaugerechte Holzernte, Schadstoffanalysen, mechanische Bewertung sowie Sortierung und Aufbereitung für den konstruktiven Einsatz. Experten aus Forschung und Praxis präsentieren in Vorträgen, Werkberichten und Diskussionen Methoden, Erfahrungen und Beispiele und vernetzen Entwurf, Konstruktion und Materialkreisläufe. Es bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Theorie und Praxis.
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Ohne BauingenieurInnen gäbe es keine Schulgebäude, keine Brücken und keine Windkraftanlagen. Vieles, was unseren Alltag prägt, wäre ohne dieses Berufsfeld nicht denkbar. Gleichzeitig muss auch unsere Branche dem Fachkräftemangel begegnen. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen die Attraktivität, Sinnhaftigkeit und den gesellschaftlichen Beitrag unseres Berufs sichtbar zu machen.
Unser neuer Imagefilm zeigt die Vielfalt, Kreativität und Wirkung des Berufs - von nachhaltigem Bauen über zukunftsfähige Infrastruktur bis zur Energiewende - und macht seine Kreativität und Herausforderungen erlebbar.
Wir freuen uns sehr, Ihnen diesen Film zur Verfügung stellen zu können, um junge Menschen auf das Bauingenieurwesen aufmerksam zu machen. Er eignet sich für Gespräche mit Studieninteressierten, Schulbesuche oder die Verbreitung in sozialen Netzwerken, um Begeisterung für das Bauingenieurwesen zu wecken.
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Der Professor-Blaß-Hochschulpreis, initiiert von KIT Holzbau und Baukonstruktion und der Herstellervereinigung Holzschrauben, ehrt herausragende Masterarbeiten zur Entwicklung und Anwendung von Holzschrauben. Gestiftet zur Würdigung von Prof. Hans Joachim Blaß – langjähriger KIT-Professor (1995–2021) und Pionier auf diesem Gebiet – vergibt der Preis 1.000 € und eine Einladung zu den „Karlsruher Tagen“, dem zweijährlichen Branchentreffen der deutschen Holzbaubranche. Die PreisträgerInnen präsentieren ihre Arbeit dort in einem Kurzvortrag.
Weitere Informationen:
Wie lassen sich Holzgebäude dauerhaft vor Pilzbefall und Witterung schützen? Bei einer Abendvorlesung des Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg (MLW) zusammen mit KIT Holzbau und Baukonstruktion gab es dazu wichtige Impulse aus Politik, Forschung und Praxis. Die Vorträge zeigten, wie bspw. Dachüberstände, Abtropfkanten und eine gezielte Wasserführung Schäden vermeiden und Sanierungskosten reduzieren. Ministerialdirektor Dr. Christian Schneider betonte: „Ein Gebäude ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn es die nächsten Jahrzehnte oder besser Jahrhunderte schadensfrei überdauert“. Die Vorträge von Prof. Philipp Dietsch (Forschung und Wissenschaft), Dr. Matthias Frese (Ergebnisse des Forschungsvorhabens) und Prof. Florian Kaiser (Baulicher Holzschutz in der Praxis) gaben spannende Einblicke in aktuellen Holzschutz und Empfehlungen für Nichtwohngebäude.
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