
Im Rahmen des Masterprogramms am KIT organisierten wir eine Exkursion nach Hamburg, die Theorie mit Praxis verband. Unsere Studierenden erhielten dank unserer Partner spannende Einblicke in nachhaltige Ingenieurskunst bei innovativen Bauprojekte – von der U5-U-Bahnlinie über modularen Holzbau bis zum ersten emissionsfreien Gebäude Hamburgs und einer Bootstour mit der Hamburg Port Authority. Diese Tage mit unseren Studierenden zu verbringen, war eines der Highlights des Jahres. Neugierig, engagiert, aufgeschlossen – wir sind überzeugt, dass sie alles haben, was nötig ist, um exzellente Statiker zu werden. Wir hoffen auch, dass viele von ihnen zukünftige Botschafter innovativer und nachhaltiger Tragwerksplanung werden.
Ein besonderer Dank gilt Jonas Frohnhöfer und Lukas Paul für die Organisation dieser außergewöhnlichen Tage. Wir danken auch allen unseren Gastgeberfirmen dafür, dass sie ihre Einsichten, ihr Fachwissen und ihre Begeisterung großzügig mit uns teilen.

Die Klimakrise und Ressourcenknappheit lenken den Fokus auf die Kreislaufnutzung von Holz. Doch wie wird aus Bestandsmaterial ein verlässlich einsetzbares Bauprodukt?
Das Symposium der Architekturfakultät des KIT diskutiert dafür notwendige Schritte: Identifikation von Spenderbauten, rückbaugerechte Holzernte, Schadstoffanalysen, mechanische Bewertung sowie Sortierung und Aufbereitung für den konstruktiven Einsatz. Experten aus Forschung und Praxis präsentieren in Vorträgen, Werkberichten und Diskussionen Methoden, Erfahrungen und Beispiele und vernetzen Entwurf, Konstruktion und Materialkreisläufe. Es bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Theorie und Praxis.
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Ohne BauingenieurInnen gäbe es keine Schulgebäude, keine Brücken und keine Windkraftanlagen. Vieles, was unseren Alltag prägt, wäre ohne dieses Berufsfeld nicht denkbar. Gleichzeitig muss auch unsere Branche dem Fachkräftemangel begegnen. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen die Attraktivität, Sinnhaftigkeit und den gesellschaftlichen Beitrag unseres Berufs sichtbar zu machen.
Unser neuer Imagefilm zeigt die Vielfalt, Kreativität und Wirkung des Berufs - von nachhaltigem Bauen über zukunftsfähige Infrastruktur bis zur Energiewende - und macht seine Kreativität und Herausforderungen erlebbar.
Wir freuen uns sehr, Ihnen diesen Film zur Verfügung stellen zu können, um junge Menschen auf das Bauingenieurwesen aufmerksam zu machen. Er eignet sich für Gespräche mit Studieninteressierten, Schulbesuche oder die Verbreitung in sozialen Netzwerken, um Begeisterung für das Bauingenieurwesen zu wecken.
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Der Professor-Blaß-Hochschulpreis, initiiert von KIT Holzbau und Baukonstruktion und der Herstellervereinigung Holzschrauben, ehrt herausragende Masterarbeiten zur Entwicklung und Anwendung von Holzschrauben. Gestiftet zur Würdigung von Prof. Hans Joachim Blaß – langjähriger KIT-Professor (1995–2021) und Pionier auf diesem Gebiet – vergibt der Preis 1.000 € und eine Einladung zu den „Karlsruher Tagen“, dem zweijährlichen Branchentreffen der deutschen Holzbaubranche. Die PreisträgerInnen präsentieren ihre Arbeit dort in einem Kurzvortrag.
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Wie lassen sich Holzgebäude dauerhaft vor Pilzbefall und Witterung schützen? Bei einer Abendvorlesung des Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg (MLW) zusammen mit KIT Holzbau und Baukonstruktion gab es dazu wichtige Impulse aus Politik, Forschung und Praxis. Die Vorträge zeigten, wie bspw. Dachüberstände, Abtropfkanten und eine gezielte Wasserführung Schäden vermeiden und Sanierungskosten reduzieren. Ministerialdirektor Dr. Christian Schneider betonte: „Ein Gebäude ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn es die nächsten Jahrzehnte oder besser Jahrhunderte schadensfrei überdauert“. Die Vorträge von Prof. Philipp Dietsch (Forschung und Wissenschaft), Dr. Matthias Frese (Ergebnisse des Forschungsvorhabens) und Prof. Florian Kaiser (Baulicher Holzschutz in der Praxis) gaben spannende Einblicke in aktuellen Holzschutz und Empfehlungen für Nichtwohngebäude.
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Herzlichen Glückwunsch an Elisabet Kuck zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Doktorarbeit! In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel "Failure Behaviour of Fasteners in Timber Connections – Testing Approaches for Laterally Loaded Dowel-Type Fasteners" untersuchte sie das Trag‑ und Versagensverhalten von auf Abscheren beanspruchten Verbindungsmitteln in Nadel‑ und Laubholz. Mithilfe innovativer Versuchs‑ und Messtechniken analysierte sie Unterschiede im Verformungsverhalten mit Fokus auf Fließgelenkausbildung und ‑lokalisierung sowie Biegewinkel. Durch die Erfassung der Beanspruchungssituation unter Last und die Untersuchung der Zug‑/Scher‑Interaktion konnten kritische Bereiche für ein Querschnittsversagen identifiziert sowie Ansätze zur Berücksichtigung der Schnittgrößeninteraktion abgeleitet werden. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für erweiterte und sichere Bemessungskonzepte für Laubholzverbindungen im Ingenieurholzbau.
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Neue Versuche zum Knicken von Vollgewindeschrauben in Holz, in Zusammenarbeit von Roberto Tomasi und Philipp Dietsch, untersuchten, wie sich Schrauben unter Druck verhalten. Über 150 Einzelversuche wurden an der NMBU (Norwegian University of Life Sciences) und am KIT Holzbau und Baukonstruktion getestet, wobei Durchmesser, Länge, Einschraubwinkel (Abweichungen von 90°), Rohdichte (niedrig vs. hoch) und Feuchtigkeit (12 % vs. 18 %) variiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe Rohdichte den Widerstand gegen Knicken erheblich erhöht, während die Feuchtigkeit nur einen geringen Einfluss hat; eine Neigung von 5° ist unbedenklich, 10° verursachen moderate Verluste; die Länge ist für schlanke Schrauben irrelevant.
Zum Download:
https://doi.org/10.1016/j.conbuildmat.2025.142610

Unter dem Motto „Holzbau – Forschung für die Praxis“ möchten wir den traditionsreichen und intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fortführen – mit neuen Einblicken, Ausblick auf die Normung und viel Raum für Gespräche.
Ein erster Einblick ins Programm. Folgende Vorträge wurden bereits zugesagt:
- Schnittkraftinteraktion (M-N-V) in Verbindungsmitteln, z. B. in Laubholz
- Steifigkeit geschraubter Anschlüsse, z. B. in Fachwerkträgern
- Bemessung von Verbindungen nach dem neuen Eurocode 5
- Erdbebenbemessung im Holzbau nach dem neuen Eurocode 8
- Robustheit von Holztragwerken – Neuerungen im Eurocode 5 und Schweizer Leitfaden
- Feuchteschutz auf Baustellen – Erfahrungen, Messungen und Empfehlungen
- KARLA – Planung und Ausführung des 90 m hohen Holz-Hybridgebäudes
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung folgen im März 2026 hier.

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